Spaniens Sozialistische Partei (PSOE) hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der eine nationale Steuer von 100 % auf Immobilienkäufe durch nicht in der EU ansässige Käufer vorsieht. Dieser Vorschlag, der Teil der Wohnungsbaureform von Pedro Sánchez vom Januar 2025 ist, steht vor erheblichen politischen und rechtlichen Herausforderungen.
Dieser neue Gesetzesvorschlag ergänzt die bestehenden Grunderwerbssteuern und verdoppelt effektiv die Kaufpreise:
Beispiel:
Wichtige Befreiung: Neubauten bleiben unberührt, da sie eher unter die Mehrwertsteuer als unter die Grunderwerbssteuer fallen.
Die Steuer richtet sich an Käufer auf der Grundlage ihres steuerlichen Wohnsitzes, nicht ihrer Staatsangehörigkeit:
Betroffen: Nicht-EU-Steueransässige, einschließlich spanischer Staatsbürger, die außerhalb der EU leben Befreit: EU-Steueransässige unabhängig von ihrer Nationalität, Käufer von Neubauten
Die PSOE hat keine parlamentarische Mehrheit und stößt auf starken Widerstand:
Der Vorschlag stößt auf verfassungsrechtliche und EU-rechtliche Hindernisse:
Spanische Verfassungsfragen:
Kollisionen mit dem EU-Recht:
Der Vorschlag schafft Unsicherheit, obwohl er noch nicht Gesetz ist. Käufer außerhalb der EU könnten Folgendes in Betracht ziehen:
Der Vorschlag stößt auf unüberwindbare Hindernisse:
Das Gesetz ist noch NICHT in Kraft (und ich bezweifle, dass es in diesen Begriffen jemals in Kraft sein wird).
Käufer aus Nicht-EU-Ländern sollten sich auf dem Laufenden halten, Panikentscheidungen vermeiden und Juristen konsultieren. Das Überleben des Vorschlags in seiner jetzigen Form scheint angesichts des politischen Widerstands und der rechtlichen Zwänge unwahrscheinlich.
Spaniens Bekenntnis zum EU-Recht und zu den Verfassungsgrundsätzen bietet eine solide Grundlage für die Bekämpfung diskriminierender Steuern, so dass dieser dramatische Vorschlag eher Schlagzeilen macht, als dass er praktisch durchführbar ist.
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